Tagebuchbloggen am 5. November 2016

Der letzte Blogpost ist über ein Jahr her und nach so ner langen Pause kann man ja nur mit so nem Standard-Dings anfangen, oder? Also super, dass ich meinen eigenen Blog durch einen versehentlichen Klick auf ein völlig vernachlässigtes Favicon an einem 5. öffne, wo “Was machst du eigentlich den ganzen Tag” oder #WMDEDGT? ist. Und dass Samstag ist, da gibt’s nicht so viel zu schreiben.

Ich wache um kurz nach 7 nach knapp 10 Stunden ununterbrochenem Schlaf auf. Da hatte es wohl jemand nötig. Das war aber auch wirklich eine bescheuert anstrengende Woche. Dieses 4-Tage-weil-Feiertag-Ding ist nämlich nur lustig, wenn man weder nach Stunden bezahlt wird, noch ganz viel für die Uni vorbereiten muss. Egal, wir sind bei Samstag. Um kurz vor 8 höre ich Geräusche aus dem Zwergenzimmer und beschließe, dass es Zeit für ein kleines Frühstück ist.

Um kurz nach 9 mache ich mich auf den Weg zum Bus, um ans ganz andere Ende von Köln zu fahren und eine Freundin zu treffen, die ich schon viel zu lange nicht gesehen habe. Die Bahnfahrt nutze ich dazu, die ganzen Basketball-Spieltermine des Zwergs inklusive Ort der Auswärtsspiele in den Familienkalender einzutragen. In der U12 haben die nämlich plötzlich echt viele Spiele, da muss man irgendwie drum herum planen.

Am anderen Ende von Köln werde ich mit der zweijährigen Nichte der Freundin im Buggy an der Bahn abgeholt und wir spazieren gemütlich zum Café. Auf dem Weg und beim Frühstück erzählen wir, was so alles gerade in unseren Leben passiert. Neue Arbeit, Studium fertig, Studium fast fertig, ganz schön viel passiert in der letzten Zeit. Nach 2 Stunden ist das Mini-Mädchen dann auch nicht mehr ganz so skeptisch und antwortet sogar, wenn ich mit ihr rede.

Auf dem Rückweg fluche ich in Gedanken darüber, keine Kopfhörer dabei zu haben. Dann müsste ich nur den Gestank der Männer vor mir ertragen, nicht ihr besoffenes Gelaber. Ich versuche, mich auf mein Buch zu konzentrieren und lese die Seiten 412–447 des knapp 1900 Seiten umfassenden Romans für mein Germanistik-Ergänzungsseminar.

Zuhause kommt der Zwerg vom Basketballspiel, das haushoch gewonnen wurde und wir machen uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen warm. Dann stürzen wir uns in hektische Aufräum-Kosmetik, weil gleich der beste Freund kommt und es ja wenigstens bewohnbar aussehen soll bei uns. Die Jungs verziehen sich ins Kinderzimmer und ich mache Haushaltskram, der in der Woche liegen geblieben ist. Das Schlafzimmer hat jetzt wieder Licht, die Wäsche ist gefaltet und einsortiert und alle Zimmer einigermaßen aufgeräumt und gesaugt. Außerdem wage ich den wirklich allerletzten Versuch, dieses blöde Duschregal zu befestigen. Falls das nicht klappt, brauche ich ne andere Lösung. Wie macht ihr das denn so?

Um 6 holt der Papa uns ab und wir gehen zu dritt zum Versammlungsraum der Kirche. Die Leiterrunde, in der wir beide früher Jugendarbeit gemacht haben, feiert dort heute ihr 15jähriges Bestehen. Es ist ein bisschen wie Klassentreffen: Viele Leute, die man ewig nicht mehr gesehen hat, die fast alle heute doch was anderes machen als geplant. Am häufigsten gehörter Satz: “Das ist doch nicht etwa dein/euer Sohn?” Doch, der ist halt schon 10. Ich finde das auch sehr verrückt. Lustigste Unterhaltung mit dem ehemaligen Pfarrer, der mich fragt, wie der Mann mit Nachnamen heißt, der gerade etwas sagt. “Äh. Das ist mein Bruder.” “Ach. Der war aber mal ganz klein und schmal.” Der Zwerg stellt entsetzt fest, dass 4 Gläser Cola nicht wach halten. Ich stelle entsetzt fest, dass mein kleiner Sohn so groß ist, dass er den ganzen Abend auf eigene Faust rumläuft und Cola trinkt. Um kurz nach 9 hat er genug von dem Haufen alter Menschen und wir gehen nach Hause.

Um kurz nach halb 10 sitze ich auf der Couch, tippe diesen Blogpost und bin ganz erstaunt, wie anders WordPress aussieht. Gleich werde ich mir noch mein allabendliches Youtube-Late-Night-Show-Trump-Chaos-Vergnügen geben und dann ins Bett hüpfen, damit mein Gehirn morgen in der Lage ist, Unischeiß zu tun. Gute Nacht!

Generation Netflix – Kinderfernsehen 2015

Darüber, wie Netflix und Co unsere Fernsehgewohnheiten ändern, hat ja quasi jeder schon was geschrieben. Meistens geht es dann darum, wie cool es ist, jederzeit und überall genau das gucken zu können, worauf man jetzt gerade Lust hat. Das gilt dann vor allem für Erwachsene. Aber Streamingportale und Online-Mediatheken sind gerade für Eltern und Kinder ein echter Segen.

Als ich klein war, durfte ich nur die Sendung mit der Maus gucken. Und vielleicht mal ne Folge Löwenzahn. Wir hatten eine seltsame Satellitenschüssel auf dem Dach, die Kika leider vor uns versteckt hielt und meine Eltern waren der Meinung, dass Fernsehen generell ziemlich schlecht und die uns verfügbaren Sender alle nicht kindergeeignet waren.

Ich bin da nicht ganz so radikal. Es gibt gute Fernsehsendungen, gerade die öffentlich-rechtlichen haben am Wochenende tolle Serien und Filme und unter der Woche im Vorabendprogramm nettes Infotainment. Pur+ und Wissen macht Ah! haben super interessante Themen, bei denen auch Eltern noch etwas lernen können, Checker Can und Checker Tobi kann man auch ab und zu mal gucken und die logo!-Nachrichten sind einfach klasse.

ABER: Das läuft in der Zeit von 19:25 bis 20 Uhr, da ist man manchmal einfach nicht zuhause. Oder grade mit Abendessen beschäftigt. Oder die Folge ist doch nicht so spannend für den Zwerg. Die Alternative ist dann SuperRTL mit – naja, sagen wir mal netten bis grauenvollen US-Serien und gruselig penetranter Werbung dazwischen. Und wenn man mal nachmittags (oh ja, böse, auch das kommt vor) etwas gucken will, sieht es noch düsterer aus.

Seitdem wir Netflix und Amazon Prime Video für uns entdeckt haben, sind wir beide glücklich. Ich muss nicht mehr zähneknirschend SuperRTL ertragen und der Zwerg kann gemeinsam mit mir entscheiden, was er wann gucken will. Das kann mal eine Kika-Sendung in der Mediathek sein oder Doctor Who auf Netflix/Amazon. Wenn wir damit durch sind, müssen wir uns wohl was anderes suchen.
(Jemand nen Tipp? Coole Serie, für Grundschüler und Eltern geeignet?)

Sehr fein für ein regnerisches Wochenende: aus dem riesigen Angebot an Filmen etwas aussuchen. So viel einfacher, als in die Videothek zu fahren oder die Ordnung bei den selbstaufgezeichneten Videos zu verstehen. Entweder nach der im Dienst vergebenen Altersfreigabe gucken oder auf die seltsam willkürlichen Zahlen pfeifen und die Schwarmintelligenz anderer Eltern auf Common Sense Media nutzen.

Manchmal ist es doch sehr angenehm, im 21. Jahrhundert Eltern zu sein.

Factual Entertainment Summit 2015

Als letzte Woche eine Mail vom Medienwissenschaften-Institut kam, dass es Freiakkreditierungen für den Factual Entertainment Summit gibt, habe ich mich ehrlich gesagt in die Liste eingetragen, ohne zu wissen, was Factual Entertainment überhaupt ist. Nach dem Googlen habe ich kurz überlegt, ob ich da wirklich hingehen möchte, weil ich damit jetzt spontan eher so gruseliges Zeug wie Bauer sucht Frau, Schwiegertochter gesucht und Adam sucht Eva verband. Aber hey, Freiakkreditierungen, ne?

Vom ersten Beitrag von Betrand Villegas von THE WIT war ich dann positiv überrascht. Sehr interessant klingende Formate wie The Secret Life of 4 Year Olds, Back in Time for Dinner und Who Do You Think You Are (davon hatte ich vorher sogar schon mal gehört), was mich zu folgendem Tweet veranlasste:

 
Danach gab es Beiträge von Ed Levan von Warner Bros. TV Production, vor allem mit sehr großen, international erfolgreichen Formaten (und Back in Time for Dinner) und mit der den Erfolgsfaktoren start with a great local idea, prepare to be patient (bei großartigen Formaten nicht sofort aufgeben, wenn es nicht direkt bei der Masse ankommt), use the power of your peers to innovate and improve und let factual formats evolve (die Welt ändert sich, Formate müssen sich an Zeit und Kultur angepasst werden), Richard Thomson von Wall To Wall mit anderen international erfolgreichen Formaten und noch mal Back in Time for Dinner, diesmal mit einem kleinen Blick hinter die Kulissen (Entstehung möglich durch Dokumentation des Essverhaltens britischer Familien über Jahrzehnte und großer Aufwand durch Kulissen wie in einem Spielfilm) und Kate Phillips und Phil Schmid von BBC International, die den Erfolg von “Feel Good”-Shows mit der schlechten Wirtschaftslage weltweit und generell britischen Formaten mit der weltweiten Liebe für britischen Humor begründeten und ein großartiges Format als eines, bei dem man gerne selbst dabei wäre, definierten.

Anschließend folgte eine kurze Gesprächsrunde mit den Youtubern Diana von DFashion und Jonas von UFONETV sowie Christian Meinberger vom Multi Channel Network Studio 71. Die fand ich persönlich jetzt eher langweilig, weil wir das ganze “Was ist Youtube, was macht das anders als Fernsehen, wie bist du eigentlich dazu gekommen, wie kann bzw. will man Youtube und Fernsehen verbinden?” ja irgendwie schon durch haben.

Als letztes gab es ein Abschlusspanel zur Lage am deutschen Markt, die der Moderator Torsten Zages von DWDL mit meinem Tweet einleitete und die Anwesenden bat, in der Vorstellungsrunde zu sagen, wie sie speziell denn in den letzten Jahren das deutsche Factual Entertainment bereichert haben. Sehr spaßig.

Factual Entertainment Summit Abschlusspanel

Jobst Benthues von RedSeven erwähnte unter anderem Married At First Sight, Roman Beuler vom ZDF eine Sendung über Menschen, die die Inhalte ihres Kellers zu Geld machen (war das Boris der Trödelprofi? Ich kenne mich anscheinend wirklich nicht gut aus), Peter Werse von ITVP Germany eine Sendung mit irgendwelchen, die mal bei Schwiegertochter gesucht mitgemacht hatten und Juliane Eßling von infoNetwork diverse RTL-Formate mit zum Beispiel Christopher Posch, Christian Rach und Helena Fürst. Ich kann mich leider nicht daran erinnern, was Philipp Bitterling vom WDR sagte, was vermutlich daran liegt, dass ich es nicht furchtbar fand.

Ich musste wirklich lachen bei der Runde. Das ZDF-Format habe ich mal kurz im Vorbeizappen gesehen und finde es unfassbar langweilig, die anderen Beispiele waren genau die überdramatisierten, gescripteten Fremdschämformate, die mir bei “Factual Entertainment” vorher so eingefallen waren und die ich ganz entsetzlich finde.

Im weiteren Verlauf des Panels gab es aber noch einige interessante Punkte, die ich kurz in Stichpunkten festhalten möchte:

  • generell sind wir in Deutschland den Skandinaviern näher als den Briten (die ja vorher den Hauptteil des Programms ausmachten) und in Großbritannien wird sich generell viel mehr getraut, dabei entstehen aber auch krasse Formate wie Why Don’t You Speak English, die hier sicher niemals laufen könnten
  • deutsche Sender trauen sich selten an Originalformate, weil es einen großen Erfolgsdruck gibt, es wird lieber funktionierendes/Trends übernommen oder adaptiert
  • gleichzeitig wurde allerdings gesagt, dass es sehr wohl viel Eigenentwicklung gibt, was vor allem in bewährten Formaten/Digitalprogrammen kurz angetestet und dann eventuell weiterentwickelt wird, vor allem in der letzten Zeit
  • dem WDR ist internationaler Erfolg gar nicht so wichtig wie Formate, die das eigene Programm weniger erwartbar scheinen lassen
  • Factual ist groß im Kurs, weil die Hürde niedriger ist: es lassen sich schnell und mit wenig Aufwand Probefolgen drehen, was für fiktionale Formate schwieriger ist
  • große Trends: Fight (Daseinsbewältigung, was machen andere falsch und ich richtig?) und Flight (dem Alltag entfliehen, Landfrauen beim Kochen zusehen etc.)
  • anderer Trend: länger draufhalten, länger am tatsächlichen Geschehen dranbleiben, weniger Narration über O-Töne
  • zu Youtube:
    • die Zielgruppen sind ganz anders, bei Youtube oft sehr beschränkt, aber die Entwicklung ist weiter zu beobachten.
    • momentan gibt es noch keine wirklichen Verbindungsmöglichkeiten, ein Versuch ist meist eher negativ für alle Beteiligten
    • es geht Youtubern selten um das Ziel, irgendwann mal ins Fernsehen zu kommen, ein Zusammenwachsen erscheint gar nicht zielführend
    • interessanter ist die Entwicklung im Streaming-Bereich (Netflix, Amazon), vor allem im Hinblick auf die Entwicklung eigener Formate (das kam von RedSeven, nicht von einem der Sender)

Alles in allem war das ein sehr interessanter Tag mit vielen Einblicken in einen mir bisher wenig bekannten Bereich, wunderschönen britischen Akzenten und leckeren Burritos von der Burrito Bande. Und ich hätte jetzt gerne 2 Wochen Urlaub, um die ganzen THE WIT- und BBC-Formate zu gucken.

(Foto von HMR International)

12 von 12 im März 2015

Huch, ein Blogpost. Da ich ja nie weiß, welcher Tag grad ist, denke ich auch nie daran, Fotos zu machen. Oder Tagebuchposts. Und überhaupt, keine Ahnung, worüber ich bloggen soll.

Aber im Urlaub macht man ja quasi automatisch Fotos und da sind doch am 12. tatsächlich sogar mehr als 12 zusammengekommen. Ein Glück, sonst hätte ich das “Ach du scheiße, Mama guck mal, ich hab voll den Monster-Sonnenbrand”-Foto als 12. nehmen müssen. Das bleibt euch nun erspart. Was euch nicht erspart bleibt, sind Fotos mit schrägen Horizonten. Sorry. Handykamerafotos und keine Lust auf Nachbearbeiten und so.

Playa Las CanterasLos ging der Tag nach dem Frühstück (das übrigens phantastisch war) mit aus dem Hotel hüpfen, kurz um die Ecke gehen und diesen Ausblick hier haben. Strand. Wasser. Blauer Himmel. Herrlich.

Wasser am Playa Las CanterasGuckt mal, wie klar das Wasser ist!

Füße im WasserGleich mal reingehen. Hach.

Felsen am WasserWo wir schon mal am Strand waren, sind wir halt bis zum Ende des Strands gelaufen, im Wasser natürlich. Irgendwo ist dann kein Strand mehr, sondern Steinzeugs. Super zum drauf rumlaufen und -sitzen.

Krabben auf FelsenKrabben mögende Menschen sind begeistert von den Krabben, die da unten sitzen. Kann man auf dem Foto nicht so richtig sehen, aber da waren ziemlich große Krabben. Ich mag keine Krabben.

Das blaueste Wasser der WeltAber Wasser mag ich. Guckt mal, wie blau das Wasser ist!

Primark auf Gran CanariaGanz am anderen Ende des Strands war ein Einkaufszentrum. Und da ich gerade meine einzige Hose trug, die nicht lang und aus Jeansstoff ist, sind wir halt kurz in den Primark gehüpft, um die gleiche Hose noch mal in grau zu kaufen. Ich weiß, Primark ist böse. Aber wie praktisch ist es, dass man einfach in den Laden reinlaufen kann, genau weiß, was und in welcher Größe man haben will und wo man suchen muss und es dann in 3 Minuten gekauft hat! 

Agua para gente felizAußerdem hat das Einkaufszentrum einen monstermäßig riesigen Carrefour, mitten im Einkaufszentrum. Größer als die riesigen Rewes am Stadtrand! Das Wasser haben wir eigentlich nur mitgenommen, weil es das erste “con gas” war, das wir sahen. Aber wie süß, dass wir “Wasser für glückliche Menschen” gekauft haben!

Sonnenuntergang am StrandKurz ins Hotel zurück und die Einkaufstüten loswerden. Danach wieder ans andere Ende des Strands (wir sind so viel gelaufen!) und auf dem Weg den Sonnenuntergang genießen.

Cocktails Nummer 1Am anderen Ende des Strands, in dem Laden mit den 4€-Cocktails. Die richtig lecker waren! Hier Tequila Sunrise und Manhattan.

Cocktails Nummer 2Hier Piña Colada und ein Tom Collins(?). Wie schön der Kerl immer seine Brille davor platziert, ne?

MojitoUnd ein letzter Cocktail, diesmal ein Mojito im La Bikina. So ein süßer Laden! Mit ganz vielen Pflanzen und Zeug auf Tafeln gemalt und so. Und die Kellner! Das Essen war auch super, wie wir am nächsten Tag herausgefunden haben.

Ein ziemlich perfekter Tag.❤

Jahresrückblicks-Gedöns 2014

Jahresrückblick, schon wieder!

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Schon wieder schwierig. Ich möchte 7 sagen, aber das hab ich letztes Jahr schon gesagt und es war doch einiges deutlich besser.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Ich dürfte ungefähr bei 0 rauskommen. Das war ein bisschen anders geplant.

3. Haare länger oder kürzer?
Ein bisschen länger wahrscheinlich, da ich ewig nicht beim Friseur war. Aber das fällt ja nicht auf, so lang wie die sind.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger
Mir fällt nix spaßiges mehr ein zu dieser Frage. Und für großes Herumphilosophieren fehlt mir grad die Lust. Also sagen wir mal: Vermutlich ein kleines bisschen weitsichtiger. Man wird ja nicht jünger.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Wenn ich mir da mal vernünftig Gedanken drüber machen würde, könnte ich vermutlich deutlich mehr haben.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Der gleiche und er macht immer noch Spaß, yay!

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger für Kosmetik. Fast nichts für Nagellack! Nur einen einzigen musste ich mir kaufen, weil keiner meine subtilen Hinweise verstanden hat und das der schönste Lack der Welt ist.
Immer noch viel zu viel für mal schnell was essen gehen. Das mit dem mehr kochen hat irgendwie nicht so geklappt. Nicht so viel für Urlaub, aber das ist im Kopf schon ausgegeben.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?
Hm. Erkenntnisse, ganz viele. Okay, ich hör auf. Ich glaube nix? Nen neuen Studiengang mit einem Haufen komischer Menschen drin.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Wie immer: ganz viel am Jahresanfang, ganz wenig später, man kennt das ja. Aber so zukunftsplanmäßig hab ich mich endlich mal bewegt. Dieses herumsitzen und jammern konnte ja niemand mehr aushalten.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Jetzt mal ernsthaft: Zählt irgendwer sowas? Oder gilt die Frage nur für Menschen, die 3x im Jahr 2 Wochen flachliegen? Ich war ab und zu mal ein kleines bisschen krank. Einmal sogar mit Fieber, oho. Darf gern so entspannt bleiben.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die halbe Grippe mit halbem Fieber. War ein bisschen nervig, weil die irgendwie lange dauerte. Aber wie gesagt, das darf gern so weitergehen.

12. Der hirnrissigste Plan?
Nach 11 Semestern das Studium ohne Abschluss schmeißen und was völlig anderes anfangen. Klang ziemlich hirnrissig, als ich das angetrunken überbelegte. Und dann klang es irgendwie für mich und alle anderen ziemlich logisch.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Mist. Mein Vorsatz für dieses Jahr war, irgendwas zu tun, was ich hier reinschreiben kann. Nächstes Mal!

14. Die teuerste Anschaffung?
Ein neues MacBook. Das alte war kaputt und ohne ist das Arbeiten und Informatik studieren doch ein wenig schwierig.

15. Das leckerste Essen?
Alles bei Black Karate! Und die Kürbispasta, die wir im Oktober gemacht haben.

16. Das beeindruckendste Buch?
Ehrlich gesagt hat mich dieses Jahr kein Buch so richtig umgehauen. Jojo Moyes hab ich endlich mal gelesen, Me Before You fand ich nicht so unfassbar toll wie alle anderen. Die Geschichte ist ziemlich genau die aus einem Schneider-Jugendbuch, das ich mit 10 mal gelesen hab. Und zugegebenermaßen ziemlich ergreifend fand, aber halt nur das eine Mal, nicht noch mal. Grundsätzlich hat mir ihre Art zu schreiben aber gefallen, also hab ich The One Plus One noch gelesen, das fand ich deutlich interessanter. Allgemein will ich aber auf jeden Fall mehr lesen im nächsten Jahr!

17. Der ergreifendste Film?
Ich hab doch tatsächlich mal ein paar Filme geguckt, woohoo! Aber so richtig ergreifend war davon keiner. Interstellar war ganz nett, aber nicht so lebensverändernd, wie manche ihn fanden. Den Lego-Film fand ich super, ergreifend war der aber auch nicht. Ich bin aber auch gar nicht so der Fan von ergreifenden Filmen, also macht das nichts.

18. Die beste CD?
Ach je. Keine Ahnung. Was für CDs sind denn dieses Jahr rausgekommen?

19. Das schönste Konzert?
Alexz Johnson! Die Kleine aus Instant Star, hat das irgendwer geguckt? Da tauchte plötzlich ein Hinweis in Spotify auf, dass die als Opening Act für irgendwen in Köln ist, da musste ich natürlich hin. Und toll war es!

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Guess what. Mit dem Zwerg. Und außerhalb von zuhause mit dem Lieblingsexkollegen. Nur Urlaub haben wir dieses Jahr nicht geschafft. Aber bald.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Auch hier: Mit dem Zwerg. Der Fahrradurlaub in Holland und Belgien war cool, alle gemeinsamen Unternehmungen waren toll, wie das halt so ist. Und mit dem Lieblingsexkollegen, beim Serien gucken im Büro, weil es nicht entspannteres gibt.

22. 2013 zum ersten Mal getan?
Ein Studium abgebrochen!

23. 2013 nach langer Zeit wieder getan?
Ein Studium begonnen! Meine Güte, dieses Erstsemester-Leben ist ja ganz schön verrückt.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
20 Kilo, Husten, komische Menschen.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das mit dem Bücher lesen beim Zwerg klappt so langsam, ein kleines bisschen. Ansonsten hab ich mich davon überzeugt, endlich was neues anzufangen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Doctor Who Guess Who
Dieses coole Ding hier.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit und ein offenes Ohr.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Och.

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Och.

30. Dein Wort des Jahres?
Zwerg.

31. Dein Unwort des Jahres?
Pärchenscheiße.

32. Deine Lieblingsblogs des Jahres?
Ich hab schon wieder fast keine Blogs verfolgt. Nur ein paar private von Freundinnen und ansonsten so ein bisschen die gleichen wie letztes Jahr. Aber nicht so richtig.

33. Stadt des Jahres?
Brügge.

34. Verliebt?
Och.

35. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Bitteschön: Rückblicksgedöns 2013

Nächstes Jahr wird noch besser!