Tagebuchbloggen am 5. März 2014

aschermittwochHeute ist wieder Tagebuchbloggen! Jetzt weiß ich auch, woher es kommt!

Kleine Vorwarnung: Bäh. Alles doof heute.

Ich wache um halb 6 auf, der Zwerg ebenfalls, er geht spielen, ich versuche (natürlich erfolglos), noch was zu schlafen. Irgendwann stehe ich dann doch auf, wir frühstücken und machen uns schul- bzw. arbeitsfertig, ehe wir von Papa abgeholt werden. Der muss nämlich irgendwo in Büronähe arbeiten und nimmt mich netterweise mit. Wir fahren kleine Umwege, weil unser Dörfchen bald komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, wenn die bestimmt bald auf die Idee kommen, auch die letzte Straße unter einer A1-Brücke wegen Autobahnausbau zu sperren.

Auf dem Weg schieße ich an der bösen Ampel das wunderschöne Foto vom Aschermittwochswetter. Faszinierend, wie toll das Wetter an Karneval war und wie eklig es heute ist.

Im Büro bin ich die erste, hah! Den auch immer früh erscheinenden Kollegen hab ich um 2 Minuten geschlagen. Ich mache Arbeitskram, trinke zu viel Kaffee, merke irgendwann, dass ich furchtbaren Hunger habe und bin zu faul, mir was zu essen zu suchen. Zwischendurch kommt noch einer der Ex-Büromitbewohner von ganz früher hoch, der demnächst Eiscocktails verkauft, wir dürfen probieren. Ich ziere mich ein wenig, es ist ja schließlich Fastenzeit, probiere dann aber doch mal.

Danach kippe ich fast um vor Hunger, beschließe, mir ein Müsli zu machen, schütte den Rest meines Bio-Knusper-Dinkel-hastenichgesehen-Müslis in eine Schüssel und stelle fest, dass keine Milch mehr da ist. Na gut, dann halt trocken. Mit Kaffee zum Entstauben. Beim neuen Kaffee holen stellen wir fest, dass die Kanne fast leer ist und da ich wirklich schon zu viel getrunken hab, überlasse ich dem Chef den Rest. Der stellt dann aber auch fest, dass keine Milch mehr da ist und plötzlich hab ich doch noch Kaffee. Es hat doch immense Vorteile, sich Milch und Zucker im Kaffee abgewöhnt zu haben.

Nachmittags fahre ich nach Hause, rede ein ernstes Wörtchen mit der Waschmaschine, esse unfassbar leckeren Kartoffelauflauf, räume unmotiviert mein Schlaf-Arbeitszimmer auf, weil man in dem Chaos wirklich nicht arbeiten kann und fange an, Texte für meine Hausarbeit zu lesen. Irgendwann kommt der Zwerg mit Papa vom Schuhe einkaufen zurück und wir räumen zusammen noch was weiter auf.

Nach dem Abendessen gucken wir Kika und als der Zwerg im Bett ist, mache ich weiter mit Hausarbeitskram und Sport. Immer einen Text lesen und ein Blogilates-Video aus dem 5. März-Programm machen. Das ist genau so furchtbar, wie es klingt. Damit ihr euch das ein bisschen besser vorstellen könnt: “Butt Lift & Slim Thighs“, “Hard Core Workout“, “Playa del Plank“, “Dance With Me Ab Challenge” ($#%§&/#*$!!!), “My Thighs Are Dying” und “Relax with me Stretch“. Na los!

Ziemlich fertig sitze ich jetzt am Schreibtisch, um diesen Blogbeitrag zu tippen, habe ein ekliges Summen in den Ohren und Sodbrennen (ja, ich weiß, wer unsportlich ist, sollte nicht übertreiben) und sehne mich nach einer Zigarette und Schokolade.

Wenn ich es schaffe, meine Bauch- und Beinmuskeln dazu zu überreden, mich aus dem Sitzball hochzuheben, werde ich gleich duschen gehen und dann ins Bett fallen.

Gute Nacht!

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