Projekt 52: September

Woche 38, Buch 37: The Cuckoo’s Calling von Robert Galbraith
J.K. Rowlings 1. Krimi Cuckoo
Der erfolgslose Privatdetektiv Cormoran Strike wird von einem gestressten Anwalt um Hilfe gebeten, der meint, dass seine Schwester, ein erfolgreiches Model, nicht Selbstmord begangen hat, sondern umgebracht wurde. Strike nimmt den Fall erst nur an, weil er dringend das Geld braucht. Nach und nach stoßen er und seine neue Assistentin aber auf einige Unklarheiten und beginnen, tiefer zu graben.

Ein schöner Krimi! Nicht rasant-blutig, sondern angenehm ruhig, mit toll beschriebenen Charakteren. Rowlings Krimi-Debüt ist definitiv gelungen, ich freue mich auf mehr Geschichten von Cormoran Strike. Ich hoffe, es wird noch mehr geben!

Woche 39, Buch 38: Faust I. von Johann Wolfgang von Goethe
Das neue Semester steht vor der Tür, unter anderem tu ich ja auch mal so, als ob ich Deutsch studiere und dafür gibt es eine wunderschöne Leseliste aus gefühlten 700 Klassikern der deutschen Literatur (und 10 Büchern aus den letzten 15 Jahren). Die sollte man am Ende des Studiums gelesen haben. Also sollte man mal damit anfangen. Also habe ich mir den neuerdings spottbilligen kleinen Kindle gekauft und wild Bücher draufgeladen, unter anderem das halbe Werk von Goethe.

Die Geschichte von Faust kennt man ja so ungefähr. Der alternde Wissenschaftler ist unzufrieden mit seiner Arbeit und seinem Leben, experimentiert ein bisschen herum und schließt dann einen Pakt mit dem Teufel. Eine Hexe zaubert ihn dann jung, er verliebt sich in Gretchen, zieht sie mit ins Unglück, Drama, Drama.
Ich brauche einen Lektüreschlüssel. Und ich mag die Versform nicht. Aber man sollte auch dieses Buch wohl gelesen haben.

Woche 39, Buch 39: Das Amulett von Conrad Ferdinand Meyer
Hans Schadau, einen Protestant aus der Schweiz, zieht es nach Paris, wo er unter Admiral Coligny in den Krieg ziehen will. Unterwegs trifft er den jungen Katholiken Bartholomäus, der ihm sein Amulett der Muttergottes von Einsiedeln zeigt und erzählt, wie es ihn von seiner Kinderlähmung geheilt hat. In Paris verliebt er sich in die Nichte des Admirals und wird ihretwegen in einen Fechtkampf verwickelt. Eines Nachts werden alle Protestanten in Paris auf Befehl des Königs ermordet, Schadau kann sich und seine Verlobte mit Bartholomäus’ Hilfe retten und kehrt mit ihr in die Schweiz zurück.

Die Novelle von Conrad Ferdinand Meyer erzählt die historische Begebenheit des Genozids an den Hugenotten 1572 in Paris, als die Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken endgültig eskalierten. Gleichzeitig erzählt er die Geschichte zweier junger Männer, die trotz der Feindschaft ihrer Konfessionen Freunde werden. Eine interessante Geschichte über den Konfessionskrieg und ein Literaturklassiker, zumindest laut unserer Leseliste. Kann man mal lesen, sonderlich spannend ist es aber nicht.

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