Projekt 52: April

Woche 14, Buch 14: One Day von David Nicholls
Eine wunderschöne Liebesgeschichte in ziemlich vielen Akten Nicholls
Die Geschichte beginnt im Studentenzimmer von Emma, in der Nacht nach ihrer Abschlussfeier, die sie mit Dexter verbringt. Er ist der supercoole, reiche Kerl, auf den alle Frauen stehen und sie das kleine Mäuschen, also keine große Liebe auf den ersten Blick. Aber die beiden bleiben in Kontakt, auch wenn sie sich zwischendurch auf verschiedenen Kontinenten aufhalten. Durch Briefe und Treffen bleiben sie im Leben des anderen und sehen irgendwann ein, dass sie doch nicht ohne einander können.

Der Leser bekommt immer nur einen Einblick in diesen einen bestimmten Tag. Die erste Nacht, genau ein Jahr später und von da an immer genau dieser Tag in jedem Jahr, 20 Jahre lang. Das führt dazu, dass man oft die wichtigsten Ereignisse der Hauptfiguren nur in kurzen Rückblenden mitbekommen, nicht als Hauptteil der Handlung. Das macht aber gar nichts, im Gegenteil, es ist total spannend, eine Geschichte mal nur in solch zeitlich begrenzten Ausschnitten erzählt zu bekommen. Und die Geschichte ist klasse, nicht so ein übliches Kitsch-Gedöns, aber auch kein moralinsaures Drama, einfach nur wunderschön! Seufz.

Woche 17, Buch 15: Liebe. Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht
Ein bisschen Populärphilosophie image
Richard David Precht behandelt in diesem Buch die Liebe, in all ihren Facetten. Das ganze ist quasi-wissenschaftlich und durch verschiedene Kapitel in unterschiedliche Themengebiete aufgeteilt.

Hauptsächlich zieht er in diesem Buch wahlweise über wissenschaftliche Theorien her, bei denen er sich einzelne Elemente rauspflückt, diese zum Hauptinhalt erklärt und dann zerreißt, oder über populärwissenschaftliche Bücher, die die Liebe erklären sollen. Beim Lesen entstand bei mir nach dem ersten Kapitel ein “Ja und du?”-Gefühl, das sich über das ganze Buch zog. Das Buch ist spritzig geschrieben und bietet einen guten Überblick über verschiedene Thesen dazu, was Liebe eigentlich ist und was sie mit uns macht. Inhaltlich ist es allerdings ein relativ unerträgliches Geschwafel und die Kernaussagen des Buchs kann ich auch in Frauenzeitschriften beim Zahnarzt lesen. Das geht auch schneller (ja, ich habe 3 Wochen für dieses Buch gebraucht, weil es mich so genervt hat).

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2 thoughts on “Projekt 52: April

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