Gedanken zum Followfriday

Heute ist wieder mal Freitag und damit der Tag, an dem jede Menge Tweets mit #ff in der Timeline erscheinen.

Ich mache da selten mit. Wenn, dann empfehle mal so 2 oder 3 Leute. Manchmal freitags, manchmal an einem anderen Tag.

Warum? Ich habe nicht das Gefühl, man folgt wirklich den Leuten, die einem da vor die Nase geknallt werden. Wenn jemand in einem Tweet 10 Leute empfiehlt, warum sollte ich dann auf diese ganzen Links klicken und mir überlegen, ob der folgenswert ist?
Wenn jemand in einem Tweet eine Person empfiehlt, indem er sie auf lustige Art beschreibt, regt das schon eher zum Klicken an. Aber wenn auf diese Art (am besten noch von einer Person innerhalb von einer Stunde) 30 Twitterer empfohlen werden, dann eher doch nicht mehr.

Ich hab doch nicht die Zeit, auf 100 Twitternamen zu klicken. Und außerdem ist meine Timeline eh gut gefüllt. Neu verfolge ich eher Leute, die durch RTs mit lustigen Tweets in meiner Timeline landen oder die ich über Favstar finde etc.

Wozu also dieser Followfriday?

Für viele ist das sicher so eine Art Twitter-Freundschafts-Beweis. Ich mag dich, hab dich womöglich schon persönlich getroffen oder außerhalb der Timeline mit dir kommuniziert und gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind, also empfehle ich dich.
Das ist definitiv total süß und ich selbst freue mich auch immer über solche Followfriday-Erwähnungen, aber mit “Verfolgt den mal, der ist gut” hat das dann doch eigentlich nicht mehr so viel zu tun.

Gleichzeitig kommt aber dann doch jeden Freitag dieses Gefühl, dass man selbst doch eigentlich auch mal ein paar der lieben Twitterer empfehlen sollte. Aber wen? Denen, die wirklich lustig und innovativ twittern, folgt ihr doch eh schon alle. Die Leute, mit denen ich immer mal wieder was quatsche, weil ich sie wirklich mag, eben um ihnen das zu zeigen? Naja, folgen tut ihr denen dann eh nicht und außerdem sind das mittlerweile einfach so viele, die mir persönlich ans Herz gewachsen sind, da würde ich nen ganzen Vormittag mit zubringen. Und eure Timelines zumüllen.

Meine Art, zu zeigen, wer mir wichtig ist, ist dann eher, die Leute mal in Tweets zu erwähnen. Einfach so, wenn sie grade was lustiges gesagt haben. Oder wenn ich merke, wie lieb ich sie hab und das einfach mal kundtun will.
Dafür brauche ich aber weder nen Freitag noch einen dazu passenden Hashtag.

Aber irgendwie will ich auch mal mitteilen, wer mir so wichtig ist.

Ich werde einen Blogpost darüber machen. In dem ich garantiert nicht alle erwähne, die wichtig sind, weil das zu viele sind und ich eh immer wen vergesse. Aber halt ein bisschen was. Den könnt ihr dann lesen oder ihr lasst es.
Und ich kann den erweitern, wenn mir neue Leute auffallen. Jep, so mach ich das. Erwartet einen mit Twitternamen vollgepackten Blogpost von mir. Heute Abend. Oder… äh… morgen? Das kommt drauf an, zu wie vielen der bestimmt 100 Leute, die erwähnenswert sind, mir ein nettest Textchen einfällt. 🙂

Also: stay tuned! 🙂

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