Vom Ruhrfitz und sonstigen Twitterdates

Huch, das Wochenende ist ja schon wieder vorbei… Haben alle schon über den Ruhrfitz gebloggt? Ja? Fein, dann kann ich ja jetzt. Ist auch bestimmt nicht so lesenswert wie bei den ganzen Blog-Profis, die da waren.

Aber ich fang ja auch schon anders an. Mein Twitter-Wochenende begann nämlich schon am Freitag, mit einem Treffen mit einem ganz lieben Twitterer, mit dem ich schon seit Januar ganz viel schreibe.
Das Treffen kam aber jetzt ganz kurzfristig, was es irgendwie um so schöner machte.

Also stand Klein-Vera um 11 nur ein ganz wenig nervös vor dem Starbucks und wartete. Was sich gelohnt hat. Und wie!

Habe lange nicht mehr so ein nettes Treffen erlebt!
Erst ein Sektfrühstück in der Ständigen Vertretung, gemütlich draußen mit Blick auf Groß St. Martin und den Rhein, ein bisschen spazieren am Rhein und durch die Altstadt, inklusive alle Kirchen gucken die uns über den Weg liefen. Also denen wir über den Weg liefen, eher… Und bevor ich ihm dann zeigen konnte, dass ich definitiv selbst eine Domführung brauche, weil ich kaum was erklären konnte, gabs noch Käsekuchen bei Starbucks, herrlich!
Wir haben uns toll verstanden, nett rumgealbert und uns beide mit Geographie-Patzern blamiert. (Und ich mit einem Foto von ihm in meinem iPod. Aber ich bin Fettnäpfchen-Expertin. Und wer kann es einer Frau übel nehmen, wenn sie ein Foto des unverschämt gutaussehenden Dates mal eben auf dem iPod speichert, um bei der besten Freundin anzugeben!? ^^)

Nächstes Ziel: Seinen Freund und ihn überreden, mit meiner Freundin und mir im September über meinen Geburtstag nach London zu fahren. Krieg ich das hin? Ja, oder!? Hehe…
Und noch mal ein “Date” zu zweit muss auch irgendwann sein. Eigentlich müsste ich mir ja auch mal Frankfurt angucken.

Samstag war ich dann weniger nervös, weil ich ja doch schon viele kannte. Lustig war es dennoch, es fing schon in der Bahn an, mit viel Alkohol und der Erkenntnis, dass ich wohl doch nicht über 40 bin. Immer wieder lustig, wie falsch einige mein Alter aufgrund meiner Tweets einschätzen… Dabei wird mir doch ständig vorgeworfen, so kindisch zu sein.
Naja, ich bin irgendwie schizophren, sag ich ja eh immer.

In Oberhausen mussten wir dann erstmal das Hotel und dann den richtigen Raum im Theater finden, das war schon ein fast unüberwindbares Hindernis.

Und dann immer diese lustigen Gespräche… Da bin ich dann immer ausnahmsweise froh, dass mein Twittername meinen richtigen Namen beinhaltet, da muss ich nicht überlegen, welchen Namen ich zuerst sage. “Ich bin die VeraCologne” reicht vollkommen, dass ich Vera heiße, verstehen die Meisten. Andere haben es da schon schwerer. Und einige haben ganz schön komplizierte Twitternamen! Da hilft es dann auch nicht, wenn man durch ordentlich Alkohol eh schon schwer von Begriff ist.

Die Lesungen waren größtenteils toll, einige ein bisschen lang, einiges kannte man schon, aber im Großen und Ganzen war es sehr gut.

Und ich habe viele liebe Leute, die ich schon kannte, wiedergetroffen und andere neu kennengelernt und nette Gespräche geführt.

Und ich freue mich schon sehr darauf, viele von denen am 29. beim JourFitz in Köln wiederzusehen! 🙂

Ach ja, Fotos gibt’s hier nicht, weil ich keine gemacht hab. Und weil ich Fotos von mir fies finde. Aber andere haben Fotos gemacht, die werdet ihr schon finden… 😉

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